Die wichtigsten Nachteile nachfüllbarer Tintenpatronen
Posted 7. August 2011 – 14:54 in: Computer & InternetTintenpatronen vom Originalhersteller sind teuer und wenn man nach Alternativen zum Geldsparen sucht, so trifft man schnell auf die Möglichkeit des Nachfüllens. Doch die Zeiten, als man noch mit der Spritze einfach neue Tinte in die Patrone einführte, sind längst vorbei. Ist es daher überhaupt noch lohnend, Tintenpatronen selbst zu befüllen?
Die Antwort auf diese Frage lautet kurz und knapp: Nein, für den Laien ist es nahezu unmöglich, seine Tintenpatronen korrekt und sauber selbst nachzufüllen. Und selbst wenn es sich um einen Fachmann handelt, das nachfolgende Druckergebnis kann in der Regel niemals auch nur annähernd mit der Originalpatrone mithalten. Dies liegt vor allem an den zahlreichen Stolpersteinen, die einem die Hersteller der Tintenpatronen in den Weg legen.
Da diese an der erneuten Verwendung einer leeren Patrone nichts mitverdienen, haben sie perfide Methoden entwickelt, die Zweit- oder Drittbenutzung zu unterbinden. Als erstes wäre da der Chip zu nennen. Ein Großteil der für den Drucker wichtigen Informationen über die Tinte und die Patrone bezieht diesen von dem Chip auf der Patrone selbst. Sobald diese also einmal geleert wurde, kann man die Patrone nachfüllen, soviel man will, der Drucker wird den Dienst verweigern. Einzig ein “Chip-Resetter” kann den Chip wieder in seinen Ausgangszustand zurückversetzen. Ferner sind die Tintenpatronen nicht immer für jede beliebige Tinte geeignet. Manche Hersteller nutzen die Tinte in ihren Druckern gleichzeitig als Kühlmittel und dementsprechend muss eine solche Tinte gewisse Eigenschaften besitzen. Im aller schlimmsten Fall kann die Patrone sogar auslaufen, wenn sie unsachgemäß befüllt wurde, was oft den Tod des gesamten Druckers zur Folge hat.
An sogenannten “Nachfüllstationen” lassen sich die Tintenpatronen zwar von Fachleuten nachfüllen, jedoch ist nicht gesagt, dass es sich bei dem “Fachmann” auch um einen solchen handelt. Doch auch gesetzt dem Fall, dass die Patrone erfolgreich neu befüllt wurde und auch der Drucker zufrieden ist: Die Druckqualität leidet doch erheblich unter der Alternativtinte. Diese mag zwar für schwarz – weiß Dokumente ausreichen, doch selbst dabei kann es zu Problemen kommen, da die billigere Tinte oft anfälliger auf Umwelteinflüsse wie etwa Sonneneinstrahlung und Nässe reagiert. Demzufolge sind die Farben unsauberer, die Bilder und Dokumente bleichen früher aus. Somit ist es oft lohnender, sich nach Angeboten für die Originalpatronen umzusehen, als selbst nachzufüllen.
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