Toner haftet auf vielen Materialien
Posted 24. November 2011 – 13:15 in: Computer & Internet
Eine Vielfalt von Materialien lassen sich mit Toner bedrucken. Als besonders praktisch erweist sich die Tatsache, dass Toner auch schon auf günstigem Kopierpapier hervorragende Ausdrucke ermöglicht. Ansonsten gelten lediglich die Einschränkungen, dass das zu bedruckende Material vom Drucker aufgenommen werden kann, und hitzebeständig genug ist, um die bei der Fixierung des Toners auftretenden Temperaturen von immerhin bis zu 220 Grad zu überstehen. Das bereitet in der Regel weder Papierbögen, Briefumschlägen noch Kartonagen ein Problem. Lediglich bei Kunststoffen wie (z.B. Folien und auch das Trägermaterial von Etiketten) muss man darauf achten, dass sie hohen Temperaturen standhalten können. Außerdem muss sich der Toner auf dem Druckmedium einschmelzen lassen können.
Besonderheiten bei farbigem Toner
Während einfarbiger, in der Regel schwarzer Toner problemlos mit vielen Druckmedien zurecht kommt, ist der Mehrfarbdruck schon etwas anspruchsvoller. Hier werden normalerweise vier verschiedenfarbige Toner verwendet, die in vier Druckvorgängen auf das Papier gebracht werden. Bei jedem Druckvorgang muss der Toner auf das Papier geschmolzen werden und die gewünschte Mischung erreichen, um ein optimales Druckbild zu liefern. Normales Kopierpapier führt hier oft nicht zu zufriedenstellenden Ergebnissen. Daher sollte man zu Farbdruck Spezialpapier verwenden, das für einen mehrschichtigen Druck ausgelegt ist. Nur so kann der Toner sicher auf das Papier gebracht werden und die gewünschte Qualität hervorbringen.
T-Shirts mit Toner bedrucken
Besonders pfiffig ist die Nutzung von Toner durch die Tonertransfermethode. Dadurch kann man Materialien bedrucken, die man nicht in den Einfüllschacht des Druckers legen kann. Am häufigsten kommt diese Methode beim Bedrucken von T-Shirts zur Anwendung. Hierbei verwendet man spezielle Folien, auf die Toner schlecht haftet. Das Motiv wird nun auf diese Folie gedruckt. Das Gewebe des T-Shirts geht im Gegensatz zur Folie eine sehr stabile Verbindung mit dem Toner ein. Im nächsten Arbeitsschritt legt man also die Folie auf ein T-Shirt, und nutzt den Druck und die Hitze eines Bügeleisens, um den Toner auf das Gewebe des T-Shirts zu übertragen und zu fixieren.

